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15.10.2017: Torreich, aber nur einmal glorreich
Die Damen des UHC Richenthal Cannibals nutzten an ihrer zweiten Meisterschaftsrunde in Oberwil BL vom 15.101.2017 nicht alle Chancen. Trotzdem konnte man dank guter Teamleistung zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

von Jolanda Arnold

TV Oberwil BL – UHC Richenthal Cannibals 9:7 (5:5)

Der Start gegen das Heimteam des TV Oberwil gelang für die Richenthalerinnen nach Plan. Ziel war eine möglichst rasche Führung und ein kontinuierlicher Ausbau des Vorsprungs. Bereits nach 30 Sekunden setzte Laura Müller nach Assist von Ronja Flury diesen Plan mit dem 1:0 in die Tat um. Nur eine Zeigerumdrehung später nutze auch Jolanda Arnold ihre Chance und liess den Ball im gegnerischen Tor zappeln. Auch Ronja Flury wusste sich erneut in Szene zu setzen und erhöhte ihrerseits einige Sekunden später auf 3:0. Alles schien perfekt, bis Andrea Fischer aufgrund eines wiederholten Stockschlags eine Zweiminutenstrafe kassierte. Das erste Gegentor dieser Partie während der Unterzahlsituation viel rascher, als man „Goal“ überhaupt buchstabieren kann. Dank diesem Anschlusstreffer schöpften die Gegnerinnen wieder Hoffnung, das Blatt noch wenden zu können. Statt diese Hoffnung im Keim zu ersticken agierten die Cannibalinnen im Anschluss nervös und liessen zu oft direkte Querpässe vor das eigene Tor zu. Diese Fehler wurden konsequent mit dem 2:3 und 3:3 bestraft. Jolanda Arnold konnte dem gegnerischen Treiben nicht mehr länger zusehen, platzierte einen Weitschuss im Gehäuse von Oberwil und brachte Richenthal dem Sieg mit dem 3:4 wieder etwas näher. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn Oberwil hatte eine passende Antwort parat und nur wenige Minuten später hebelten sie die Abwehr der Cannibalinnen einmal mehr aus und schoben zum erneuten Ausgleich ins Tor ein. Laura Müller zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, zog alleine vor das gegnerische Tor und erzielter erneut die Führung zum 4:5. Doch die Gegnerinnen blieben hartnäckig am Ball und kamen wieder zu Chancen. Sekunden vor dem Pausentee nutze Oberwil eine dieser Chancen zum erneuten Ausgleich. Zur Pause sah man daher ein 5:5 auf der Anzeigetafel.

In der Pause erläuterte der Trainer noch einmal den Auftrag: eine erneute Führung und ein Sieg musste her. Doch leider offenbarten sich auch in der zweiten Halbzeit Schwächen in der Defensive. Plötzlich lagen die Richentherlinnen mit zwei Toren im Hintertreffen: es Stand inzwischen 7:5. Die Cannibalinnen gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. Karin Zurfluh verkürzte auf 7:6. Die Antwort der Gegnerinnen folgte auf dem Fuss. Wieder stellten sie einen zwei-Tore Vorsprung her. Karin Zurfluh setzte nach Assist von Martina Schürch jedoch ebenfalls nach und die Cannibalinnen konnten wieder zum 8:7 aufschliessen. Die Aufholjagd der Richenthalerinnen hatte gerade erst richtig gestartet, als die nächste Strafe gegen die Cannibalinnen fällig wurde. Aufgrund eines Wechselfehlers musste es sich Ronja Flury wohl oder übel auf der Strafbank gemütlich machen. Erneut nütze Oberwil ihr Überzahlspiel effizient aus und versenkte den Ball binnen Sekunden im Tor der Cannibalinnen. Die Zeit reichte im Anschluss nicht mehr aus, um auf das 9:7 zu reagieren. Daher mussten die Richenthalerinnen die erste Niederlage dieser Saison hinnehmen.



UHC Richenthal Cannibals – SV Waldenburg Eagles 4:1 (0:1)

Auch das zweite Spiel des Tages bestritt man gegen gänzlich unbekannte Gegner. Entsprechend vorsichtig startete die Partie. Beide Seiten wollten kein frühes Tor riskieren und tasteten sich gegenseitig ab. Richenthal fand jedoch immer besser ins Spiel und wurde mutiger. Man startete kontrollierte Angriffe und in der Defensive liess man keine Fehler zu. Trotzdem hatten der Speaker in dieser Partie sehr lange nichts zu tun und auf das Führungstor wartete man vergebens. Die Cannibalinnen beschlossen nun voll anzugreifen. Sie starteten Angriff um Angriff, scheiterten jedoch Mal um Mal an der gegnerischen Torhüterin, welche ohne Zweifel eine sagenhafte erste Halbzeit aufs Parkett legte. Egal welche Angriffsformation, der Ball fand den Weg einfach nicht ins gegnerische Tor. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit vermochten es die Eagles gar, mit dem 0:1 eine späte Führung zu erzielen.

Obwohl man mit einem Tor im Rückstand lag, wussten die Richenthalerinnen, dass ihre Zeit in der zweiten Halbzeit noch kommen würde. Geduld bringt bekanntlich Rosen. Und die Cannibalinnen mussten viel Geduld aufbringen. Schlussendlich konnte dann aber Jolanda Arnold den Schwachpunkt der Torhüterin knacken. Nach einem Assist von Melanie Ringgenberg schob sie den Ball mit einem Buebentrickli ins gegnerische Tor. Das funktionierte so problemlos, dass auch Melissa Arnet ein Buebentrickli ausprobieren wollte. Prompt landete auch dieser Ball im Netz und die Cannibalinnen gingen erstmals in Führung. Die Gegnerinnen erhöhten nun das Tempo und machten Druck. Die Abwehr der Richenthalerinnen hatte sich jedoch inzwischen sehr gut auf die Gegnerinnen eingestellt und man vereitelte viele Angriffe dank gutem Positionsspiel. Vor allem aber konnte man sich auch in brenzligen Situationen auf Andrea Widmer verlassen, die ihr Tor mit sehr guten Paraden in der zweiten Halbzeit blitzblank hielt. Melissa Arnet nutze im Anschluss Assists von Ronja Flury und Laura Müller, um die Partie mit dem 3:1 und 4:1 schliesslich zu Gunsten der Richenthalerinnen zu entscheiden. Immerhin konnte man diese zwei Punkte verdient nach Hause nehmen und den Tag positiv abschliessen.

UHC Richenthal Cannibals mit: Arnet, Arnold, Fischer, Flury, Müller, Rieser, Ringgenberg, Schürch, Tanner, Widmer, Zihlmann, Zurfluh
UHC Richenthal Cannibals ohne: Geiser, Giger, Grilz, Huber, Marfurt, Meier



 
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